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Crowdsupporting

Jetzt geht es um die Wurst! Probenhaus Luzerner Sinfonieorchester

578'392 CHF
231% Projektbetrag erreicht
15.06.18, 16:29 von Stefan Schefer
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10 Tage vor dem Ende unserer Kampagne durften wir schon auf ein stolzes Ergebnis schauen: Rund 700 Spenderinnen und Spender haben 450'000 Franken für unsere neues Probenhaus zugesagt. Mit dieser Ausgangslage wollten wir schwungvoll auf die Zielgerade einbiegen, denn 50'000 Franken fehlten noch bis zum unserem Ziel – eine halbe Million. 10 Musikerinnen und Musiker mischten sich unter die Gäste der Rathaus-Brauerei und spielten den Blumenwalzer von Taschaikowski, sowie den Ungarischen Tanz Nummer 5 von Brahms. Trotz sommerlicher Hitze wurde im Walzer-Takt das Tanzbein geschwungen. Hier einige Impressionen Mittlerweile sind weitere 30'000 Franken für unser neues Probenhaus zusammengekommen. Schaffen wir die halbe Million bis zum nächsten Dienstag? Wir sind gespannt und danken jetzt schon allen UnterstützerInnen, welche einen Beitrag zu unserem Projekt geleistet haben!
12.06.18, 09:36 von Stefan Schefer
Wie schnell doch die Zeit vergeht... Am 1. Mai haben wir gewettet, dass wir bis Mitte Juni unsere Crowdfunding-Kampagne für das neue Probenhaus erfolgreich abschliessen. Über 500 UnterstützerInnen haben seither für das Projekt gespendet - herzlichen Dank! Für alle, die es noch nicht getan haben, hat Wettpate Kurt Aeschbacher eine wichtige Video-Botschaft . Gemeinsam gewinnen wir die Wette. Wir wünschen euch allen einen schönen Sommer!
12.06.18, 09:36 von Numa Bischof Ullmann
Zur Halbzeit unserer Crowdfunding-Kampagne dürfen wir stolz ein Zwischenfazit ziehen: Die Fundingschwelle haben wir mit CHF 262'000 überschritten. Dafür möchten wir uns bei den mehr als 360 Unterstützerinnen und Unterstützern ganz herzlich bedanken! Unser Ziel bleiben 500'000 Franken, welche für den Bau des neuen Probenhauses dringend benötigt werden. Auch die Luzerner Zeitung hat heute über unsere Kampagne berichtet.
12.06.18, 09:36 von Stefan Schefer
Seit dem 1. Mai läuft die Crowdfunding-Kampagne für das neue Probenhaus & Zentrum für Kinder- und Jugendprogramme des Luzerner Sinfonieorchesters. Im Interview nimmt Intendant Numa Bischof Ullmann Stellung zu den Hintergründen des Projektes und sagt weshalb er auf die breite Unterstützung aus der Bevölkerung zählt. Das Luzerner Sinfonieorchester probt im weltberühmten KKL Luzern. Ist es da nicht ein Luxusproblem, dass man ein eigenes Probenhaus benötigt? Numa Bischof Ullmann: Nein, im Gegenteil! Das KKL Luzern hat ohne Zweifel einen der besten Konzertsäle der Welt. Dieser ist allerdings (und zum Glück) extrem ausgelastet für Konzerte und andere öffentliche Veranstaltungen. Den Saal nur für die Probearbeit einzusetzen geht deshalb nur ausnahmsweise und wäre im Normalfall übrigens auch nicht finanzierbar. Der sogenannte „Probesaal“ im KKL, den man wohl nie als solchen konzipiert hatte, aber dann trotzdem dafür eingesetzt wurde mangels Alternativen, genügt professionellen Anforderungen hingegen schlicht nicht. Wann kam die Idee für das neue Probenhaus zum ersten Mal auf? Seit Jahren schon wissen wir, dass es unsere erste Priorität sein muss, einen guten Probensaal zu bauen. Es ist ja quasi das tägliche Werkzeug. Alle erwarten vom Luzerner Sinfonieorchester erstklassige Qualität. Dann muss man auch die Bedingungen dafür schaffen. Nur ist es nicht so einfach, einen Probensaal zu bauen: es braucht Baugrund, Geld und Zeit. Zahlreiche Voraussetzungen müssen also erfüllt sein. Weshalb hat man sich für den Standort beim Südpol entschieden? Es ist der perfekte Standort aus vielen Gründen: Die Nachbarschaft zur Musikschule, der neuen Musikhochschule sowie zu Südpol und dem Luzerner Theater sind geradezu ideal. Fläche und Erreichbarkeit sind es ebenso. Am Ende wird auf dem Südpol so ein Musik-Campus entstehen. Es wird dort die „musikalische“ Post abgehen. Welche neuen Möglichkeiten werden die Musikerinnen und Musiker im neuen Probenhaus vorfinden? Wir werden endlich über einen qualitativ hochwertigen Probensaal für das ganze Orchester verfügen. Zudem wird es auch Räume für Registerproben sowie Einzelproben geben, was ebenso sehr ein täglicher Bedarf für die Musiker ist. Zusätzlich wird der Neubau ein Zentrum für Kinder- und Jugendprogramme sein. Was bedeutet dies konkret? Wir haben ja seit vielen Jahren ein umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche, das wir übrigens komplett privat finanziert realisieren. Tausende von Menschen sind in den letzten Jahren in die Gunst davon gekommen. Dank unserem Musikwagen konnten wir dies auch in entlegenen Regionen anbieten. Dank dem eigenen Zentrum werden wir kostengünstiger und atmosphärisch hochwertiger zukünftig noch mehr Angebote lancieren können, die hervorragend zugänglich sein werden für alle Menschen jeglicher Herkunft – im Sinne einer inklusiven Kulturvermittlung. Wieviel wird der Neubau des Probenhauses kosten? Wir gehen von rund 10 Mio aus (inkl. Erneuerungsfonds). Eine halbe Million Franken soll nun über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden. Wie entstand die Idee dafür? Von den 10 Mio wird der Mammutanteil von Stiftungen und Mäzenen getragen. Diese engagieren sich also enorm (notabene ja auch sonst für das Orchester), weshalb dem irgendwann auch Grenzen gesetzt sind. Viel wichtiger aber: Dadurch dass wir durch das Crowdfunding allen Menschen die Gelegenheit geben mitzumachen, entsteht eine echte Bürgerinitiative. Niemand ist davon ausgeschlossen. Ab 5 Franken kann man mitmachen. Ein ursprünglich privates Projekt wird somit zu einem öffentlichen. Damit entsteht Identifikation und auch Stolz, und der Inhalt wie auch der Erfolg kann von vielen Menschen der Region mitgetragen werden. Dies ist so ganz im Sinne unserer Stifter und Mäzene. Quasi ein demokratischer Ansatz der Kulturfinanzierung. Weshalb freuen Sie sich persönlich am meisten auf das neue Probenhaus? Weil es neben den genannten, elementaren Bedürfnissen (Probearbeit) auch etwas grossartiges für die Seele des Orchesters sein wird: Es wird dem Orchesters eine Heimat geben. Zudem: die Nachbarschaft zu anderen kulturellen Institutionen (siehe „Musik-Campus“) wird neue Brücken bauen! Wenn Sie persönlich ein Werk wählen könnten, welches dereinst im neuen Probenhaus einstudiert werden soll, welches wäre es? Ein Werk, das allen Menschen, die es hören, Freude macht und Anregung gibt. Davon gibt es zum Glück so viele, dass ich keines hervorheben muss: Einfach gute Musik! Bis zum 19. Juni soll die Crowdfunding-Kapagne erfolgreich abgeschlossen sein. Weshalb wird dieses Ziel erreicht? Weil die Sache schlicht und einfach so gut ist! Und weil alle mithelfen können. VIELEN DANK! Interview: Stefan Schefer
12.06.18, 09:36 von Stefan Schefer
Die Musikerinnen und Musiker des Luzerner Sinfonieorchesters erzählen, weshalb sie sich auf ihre neue Heimstätte freuen. Im Video erfahren wir beispielsweise, dass Cellist Sebastian Diezig Angst davor hat, dass er versehentlich am falschen Ort zur Probe erscheint, weil das Orchester aktuell an vielen Orten proben muss. Johanna Ludwig von der Musikvermittlung freut sich auf einen Ort, wo die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und älteren Leuten in einem würdigen Rahmen stattfinden kann. Sämtliche Musiker freuen sich ganz einfach darauf, dass sie hoffentlich bald eine eigenes musikalisches Zuhause haben und nicht nur bloss zu Gast sind.
12.06.18, 09:36 von Stefan Schefer
Anlässlich des Sinfoniekonzerts von 3. Mai im KKL Luzern wurde spontan eine Banner-Aktion durchgeführt. So wurde einerseits auf den gelungenen Start der Kampagne aufmerksam gemacht und hoffentlich weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen. Schön, wenn man im digitalen Zeitalter mit Papier und Pinsel etwas bewirken kann. Ein grosses Dankeschön alle Spender, die den aktuellen Zwischenstand ermöglicht haben!
12.06.18, 09:36 von Stefan Schefer
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Heute ist der Startschuss zur Crowdfunding-Kampagne für das neue Probenhaus & Zentrum für Kinder- und Jugendprogramme erfolgt. Die Musikerinnen und Musiker waren in den letzten zwei Tagen mit Orchester-Proben für das Sinfoniekonzert vom 2. Mai beschäftigt. Dass es schon bald um die Wurst geht, haben die Orchester-Mitglieder daran gemerkt, dass die Proben-Situationen fotografisch und mittels Video dokumentiert wurden. Ausserdem wurden kurze Interview-Sequenzen aufgezeichnet, welche einen interessanten Blick hinter die Kulissen bieten. Die Impressionen werden in Kürze in diesem Blog zu sehen sein. Um 12.30 Uhr wurde die Information verschickt, dass die Kampagne nun online ist. Besonders gespannt waren die Protagonisten, welche beim Kampagnen-Film mitgewirkt haben, schliesslich haben in den letzten Tagen bereits Gerüchte die Runde gemacht, dass das Ergebnis einige Überraschungen bereit hält. Lukas Christinat (Solo Horn), Heiner Reich (Solo Violoncello) und Nikola Ajdacic (Kontrabass) (v.l.n.r.) liessen es sich nicht nehmen, in einer Probepause den Film gleich anzuschauen. Ganz offensichtlich waren sie vom Resultat begeistert.
12.06.18, 09:36 von Stefan Schefer
17. April 2018 – ein herrlicher Frühlingstag in Luzern. Über die Mittagszeit haben sich bereits zahlreiche Menschen auf dem Inseli beim KKL eingefunden. Es wird gegessen, geplaudert, gelacht und aus einem Lautsprecher ertönen die fetten Beats einer Gruppe Jugendlicher, welche damit den freien Nachmittag auf ihre eigene Art musikalisch untermalt. Niemand weiss, dass zur selben Zeit nur wenige Meter entfernt im Probensaal des KKL eine ganz andere Art von Musik gespielt wird. Das Luzerner Sinfonieorchester absolviert unter der Leitung seines Chefdirigenten James Gaffigan die Generalprobe für das Sinfoniekonzert „Feuervogel“. Um 12.45 Uhr ist die Probe beendet und langsam erscheinen die Musiker beim Künstler-Ausgang wo eine kleine Delegation unter der Leitung des Intendanten Numa Bischof Ullman wartet. Vor Beginn der Übungs-Session wurde das Orchester darüber informiert, dass heute Nachmittag noch ein ganz spezieller Einsatz ansteht: Der erste Drehtag für den Kampagnen-Film „Jetzt geht es um die Wurst!“. Dieser Trailer bildet den Grundstein für die Crowdfunding-Aktion, welche am 1. Mai startet und in 44 Tagen die letzte Finanzieriengs-Etappe für das neue Probenhauses & Zentrum für Kinder- und Jugendprogramme des Luzerner Sinfonieorchesters beschliessen soll. Etwas unsicher warten die Musiker hinter dem KKL bis jemand das Zeichen zum Aufbruch gibt. Als sich sich die Gruppe kurz darauf in Bewegung setzt, löst sich die Anspannung jedoch rasch, und wie das Ziel des kurzen Fussmarsches in Sichtweite kommt, sind die ersten freudigen Ahs und Ohs zu hören. Mitten auf der Wiese steht ein Grill, auf dessen Rost perfekt gebratene Bratwürste brutzeln. Daniel Lütolf – Leiter Crowdfunding bei Funders.ch – schreitet sofort zur Tat und reicht den hungrigen Orchester-Mitgliedern Wurst und Senf. Während die einen bereits herzhaft in ihre Wurst beissen, geben der Trompeter und der Posaunist noch ein kleines Ständchen, welches sich mit den immer noch hämmernden Bässen der Gruppe von nebenan vermischt. Welche andere Stadt auf dieser Welt kann von sich behaupten, dass die Klänge ihres Sinfonieorchesters derart volksnah in Szene gesetzt werden? Bald hat auch der Trompeter sein Instrument lässig unter den Arm geklemmt, um sich ebenfalls dem kulinarischen Teil zuzuwenden, während Numa Bischof Ullmann in einer kurzen Ansprache erklärt, dass es nun um die Wurst geht, und sich die gesamte Gruppe für den Filmdrehbuch bitte um den Grill versammeln mag. Etwas Nervosität kommt erst wieder auf, als der Intendant seinen Aufruf an die Bevölkerung in die Kamera sprechen soll – eigentlich nichts neues für den publikumsgewohnten Mann, wäre da nicht dieses surrende Ding, welches vor seiner Nase auf und ab tanzt. Es wird nämlich ein sogenannter "Drone Shot" gedreht, also eine Filmsequenz, welche mittels Drohne von oben aufgenommen wird. James Gaffigan steht entspannt aber auch neugierig daneben und ist in diesem Moment wohl froh, dass ausnahmsweise nicht er den Takt angeben muss. Bereits nach drei Takes signalisieren Jubel und Applaus der Musiker, dass die Szene erfolgreich im Kasten ist. Numa Bischof Ullmann hat hat soeben die Crowdfunding-Kampagne mit einer Wette gegen die Zeit lanciert. Denn er und das gesamte Orchster sind überzeugt: „Gemeinsam mit der Bevölkerung erreichen wir das Spendenziel von einer halben Million Franken in nur 44 Tagen“. Als die Gruppe bei Wurst und Bier im Gras sitzt und angeregt diskutiert, deutet nur noch das Materialdepot, bestehend aus unzähligen Instrumtenkoffern, einem Horn, einer Posaune und einer Trompete, darauf hin, dass es sich bei dieser Crowd um eine spezielle Gruppe handeln muss. Es wird viel gelacht als man sich gegenseitig Anekdoten aus dem Orchester-Alltag erzählt. James Gaffigan fasst sich ungläubig an den Kopf als er mit einem breiten Grinsen sagt: „And why didn‘t I hear about this“? Es scheint also auch noch Geschichten hinter den Kulissen zu geben, die sogar dem Chefdirigenten entgangen sind. Einige Stunden später ziehen die Musiker die Zuhörer im KKL mit dem abendlichen Sifoniekonzert in ihren Bann. Niemand aus dem Publikum weiss zu diesem Zeitpunkt, was sich noch am Nachmittag ganz in der Nähe abgespielt hat. Wir freuen uns, dass wir an dieser Stelle in den kommenden Wochen den Unterstützern des Luzerner Sinfonieorchesters einen Blick hinter die Kulissen des Probealltags gewähren können – und wer weiss, vielleicht findet sich darunter auch die eine oder andere Anekdote, die selbst James Gaffigan ins Staunen bringt.