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Crowdsupporting

Mein erster Roman

10'000 CHF
103% Projektbetrag erreicht
35 Unterstützer
Projekt erfolgreich

Fundingschwelle Dieser Betrag muss mindestens erreicht werden, damit das Projekt erfolgreich ist und der Starter die zugesprochenen Gelder erhält.
9'700 CHF

Fundingziel Dann kann der Roman in Premium Qualität (Hardcover) gedruckt werden.
15'200 CHF

Fundingzeitraum In diesem Zeitraum kannst du das Projekt unterstützen.
29.11.21 - 30.01.22

Realisierungszeitraum In diesem Zeitraum möchte der Projektstarter sein Vorhaben in die Tat umsetzen.
Ende 2022

Kooperationspartner
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Silvia Trächsel , 29.01.2022, 13:20
Silvia Trächsel , 29.01.2022, 10:58
Silvia Trächsel , 29.01.2022, 10:54
Silvia Trächsel , 25.01.2022, 10:13

Hier ein paar Zeilen aus meinem Roman um Ihre Neugierde zu wecken:

«Ich stehe hier unten vor Ihrem Haus und sehe, dass bei ihnen noch Licht brennt. Ich hätte jetzt Zeit für ein Gespräch. Kann ich raufkommen?», fragte er, als wäre es das Normalste der Welt, um zwei Uhr morgens bei jemandem zu klingeln. «Ja klar, warten Sie, ich öffne Ihnen die Tür. Kommen Sie rauf.»
Ich spurtete zur Tür, drückte den Summer und öffnete die Wohnungstür. Danach rannte ich wie ein aufgescheuchtes Huhn ins Bad, sah in den Spiegel und wunderte mich, dass dieser bei meinem Anblick nicht zersprang. Was solls, da war in dieser kurzen Zeit nichts mehr zu machen. Sein aufgekratztes ‘Hallo’ war bereits vor der Tür und ich hörte, wie er eintrat und die Schuhe von seinen Füssen kickte. Ok! Volle Kraft voraus! Was dich nicht umbringt macht dich ja bekanntlich stark, fiel mir ein beliebtes Sprichwort meiner Mutter ein. Contenance liebe Frau, Contenance, das ist es, was Sie jetzt brauchen‘, flüsterte mir dagegen meine innere Stimme zu.
Da standen wir nun in meinem Wohnzimmer um zwei Uhr morgens, ich in Leggins und T-Shirt, barfuß. Er barfuß in Jeans und Shirt, noch etwas Schminke in seinem Gesicht, die Haare zerwühlt, eine alte Tasche umgehängt. Seine Körperhaltung ein Fragezeichen in Ausrufzeichenmanier, grinsend übers ganze Gesicht. Ein Junge mit Flausen, hellwach und voller Neugierde. Eine unbeschreibliche Ausstrahlung. Meine Nervosität war von einem Moment zum anderen wie weggeblasen. Es kam mir vor, als wäre es das Normalste der Welt, hier um zwei Uhr morgens mit ihm zusammen in meinem Wohnzimmer zu stehen und ihn zu fragen, ob er etwas zu trinken wünschte. Eine so verrückte Situation in eine so normale zu transformieren, das konnte nur er. Dies war einer seiner großen bewussten oder was ich eher vermutete, unbewussten geschenkten Stärken. Nur sehr wenige Menschen können andere ohne große Worte und nur mit ihrer Anwesenheit so gefangen nehmen. Die Frage ob eventuell noch jemand anders hier wäre, kam ihm erst gar nicht in den Sinn – alles, was er wollte, war herauszufinden was ich von ihm wollte.