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Crowdsupporting

Luzern – der Film

136'646 CHF
114% Projektbetrag erreicht

Über unser Projekt

Seit 2011 verfolgt der Kanton Luzern eine Tiefsteuerstrategie. Doch bis jetzt fehlen die erwarteten Mehreinnahmen. Darum werden öffentliche Leistungen abgebaut. Davon betroffen sind fast alle Menschen des Kantons, doch verstehen die Wenigsten im Detail, was eine Tiefsteuerstrategie überhaupt ist und warum sie in Luzern bis dato nicht funktioniert. Das liegt an der Komplexität des Themas, wie auch an der Informationspolitik der Regierung. Eine Filmrecherche soll nun die nötigen Antworten liefern.

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Vorgeschichte
Ende Juni 2017 präsentierte der Luzerner Regierungsrat dem Parlament die Budgets für 2017 wie auch erste Prognosen für die kommenden Jahre. Darin wurden – einmal mehr – viele öffentliche Leistungen gekürzt. Daraufhin schlossen sich betroffene Privatpersonen und Verbände zusammen, um gemeinsam mit verschiedenen Aktionen gegen die Kürzungen zu protestieren und die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen. Als Höhepunkt kam es am 8. September zu einem Aktionstag mit Landsgemeinde und Kulturstopp, an dem auch ein Manifest verbreitet wurde.

Nachdem die Regierung im November 2017 ihre Prognosen für die nächsten Jahre erweiterte, wurde klar, dass das Thema weitere Aufmerksamkeit benötigt. Besonders, weil viele der Aussagen vage blieben. Die Voranschläge für die kommenden Jahre sind ungenau, es fehlen detaillierte Angaben. Und es fehlt namentlich ein tragbarer Vorschlag, um die Defizite auszugleichen. Es sieht so aus, dass die Regierung auch in Zukunft auf weitere Abbaurunden setzt. Um zu verstehen, wie der Kanton in diese Spirale geraten konnte, um Transparenz zu schaffen und die Tiefsteuerstrategie eingehend zu untersuchen, soll nun also ein Dokumentarfilm in Auftrag gegeben werden. Die Finanzpolitik hat den Kanton Luzern in den letzten Jahren geprägt wie kein anderes Thema. Eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dieser Politik in der Öffentlichkeit fehlt aber bis jetzt.

Der Film
Die Initiantinnen und Initianten der früheren Aktionen wollen sich weiter engagieren und einbringen in die Luzerner Finanzpolitik. Noch vor den Kantonswahlen 2019 wollen sie mit einem unabhängig und professionell umgesetzten Dokumentarfilm die Finanzstrategie des Kantons Luzern beleuchten und alle involvierten Seiten und Meinungen zu Wort kommen lassen. Ziel ist es, möglichst viele der entstandenen Fragen beantworten zu können, Transparenz und Klarheit zu schaffen und vielleicht sogar Wege aufzuzeigen, wie man aus der schwierigen Situation herauskommt. "Luzern - der Film" soll keine bestehenden Meinungen betonieren, sondern als Entscheidungsgrundlage allen Bürgerinnen und Bürgern des Kantons Luzern dienen.

Aus diesem Grund ist geplant, den Film niederschwellig und so oft wie möglich zu zeigen. Auf die Kinopremiere folgt eine Roadshow durch die Dörfer und Städtchen des Kantons. Der Film soll aber auch frei im Internet zur Verfügung stehen. Es ist ein Film, der einen Beitrag leisten soll. Von Menschen lanciert, die spüren, in diesem entscheidenden Moment in der neueren Luzerner Geschichte einen Betrag leisten zu müssen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Dieses Crowdfunding richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger des Kantons Luzern, denen es nicht egal ist, woher die Steuergelder kommen, wie sie verwaltet und wie sie verwendet werden. Vor der Wahl der nächsten Regierung soll die Bevölkerung einen vertieften Einblick in die Finanzpolitik ihres Kantons erhalten. Deren Akteure sollen zu Wort kommen. Sie sollen ihre Politik erklären müssen und sich an ihrem Wort messen lassen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die Finanzpolitik ist abstrakt und kompliziert. Davon sehr direkt betroffen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons. Und Schulen, Spitäler, Polizeiposten, Prämienverbilligungen, Museen, Kulturschaffende und so weiter. Laufend schafft die Finanzpolitik ihre Fakten und beantwortet damit staatspolitisch grundlegende Fragen, ohne sie je gestellt zu haben. Zum Beispiel die, ob die Politik überhaupt noch über die Leistungen des Staates debattieren soll oder nur noch über die Steuerpolitik. Der Film entsteht im Geist des Manifests, das am 8. September 2017 verabschiedet wurde. Wer immer sich mit diesem Manifest identifizieren kann, ist der oder die ideale Funder für dieses Projekt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Gelingt es, 150 000 Franken zu sammeln, werden diese auf das Konto der IG Kultur Luzern überwiesen. Mit dem Geld werden professionelle Filmschaffende beauftragt: zunächst eine Produktionsleitung, die den Auftrag hat, den Betrag über die Kanäle der Film- und Kulturförderung zu verdoppeln; sodann eine unabhängige Regie, die nicht im Kanton Luzern lebt und arbeitet und damit von dessen Finanzpolitik nicht betroffen ist. Produktionsleitung und Regie erweitern das künstlerische Team und realisieren rechtzeitig bis zu den Wahlen im Frühling 2019 den Dokumentarfilm.

Wie der Film gestaltet wird, ist Sache der Regie. Die Initiantinnen und Initianten stellen sich derzeit vor, dass sich in "Luzern - der Film" journalistische Recherche, Nachrichtenstil, Live-Reportage und künstlerischer Agitprop ergänzen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht ein Kollektiv von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern des Kantons Luzern, die bereits mehrere Aktionen gegen die Abbaupolitik der Regierung initiiert haben. Ebenso zeichneten diese Personen mitverantwortlich für die Landsgemeinde vom 8. September 2017 auf dem Theaterplatz in Luzern.

Die Personen vertreten im Kollektiv ihre privaten Interessen, haben aber Einsitz aufgrund ihrer Tätigkeit im Kulturraum Kanton Luzern. Schliesslich besteht das Kollektiv primär aus besorgten Bürgerinnen und Bürger des Kantons Luzern.

Die Mitglieder des Kollektives stehen persönlich dafür ein, dass die Recherche zum Film objektiv und nach journalistischen Grundsätzen vonstatten geht.

Das Kollektiv besteht aus:

Angela Osthoff

Birgit Gantenberg

Brigitte Heusinger

Caterina Cianfarini

Catherine Huth

Christoph Fellmann

Damiàn Diaboah

Eva Laniado Barboza

Friederike Schubert

Hannes Oppermann

Johannes Otto

Judith Rohrbach

Julia Reichert

Lorraine Burri

Manuel Kühne

Marco Liembd

Martin Wyss

Matthias Burki

Melanie Dörig

Melanie Durrer

Patric Gehrig

Patrick Müller

Selina Beghetto

Simone Fröbel

Sonja Eisel

Urs Bugmann

Ursula Hildebrand

Was ist die Fundingschwelle?

Für 120'000 Franken realisieren wir den professionell umgesetzten Kino-Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel «Luzern - der Film» und stellen diesen allen Bürgerinnen und Bürger des Kanton Luzerns kostenlos zur Verfügung. Für 150'000 Franken übernehmen wir die volle Verantwortung, dass der Film 30 Mal im ganzen Kanton Luzern aufgeführt wird. Inklusive Bewerbung und Technik.
Impressum
Das kann nicht weg!
IG Kultur Luzern
Bruchstrasse 53
6000 Luzern 7 Schweiz

Die IG Kultur übernimmt das Patrionat und somit die Rolle als Kontrollorgan für das Crowdfunding.