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Crowdsupporting

Leben retten - Seilbahnen sicherer machen

600 CHF
1% Projektbetrag erreicht

Über unser Projekt

Artemio Granzotto ist der Initiator des Projekts ARTI-Seilfänger 3PA-Technologie, welche Leben retten kann. Er führt das Ingenieurbüro Granzotto−Engineering, das spezialisert ist in Medizintechnik, Maschinenbau und Industrial Design in Schlieren bei Zürich.

Worum geht es in diesem Projekt?

Zwei tragische Seilbahnunfälle, auf der Kleinen Scheidegg im Berner-Oberland am 3. Januar 2008 mit einem Toten und drei Schwerverletzten und im Januar 1992 bei Nassfeld in Österreich mit vier Toten und neun Schwerverletzten, waren die Auslöser, dass wir uns seitdem eingehend mit diesem Thema beschäftigen.

Beide Unfälle wurden durch die Entgleisung des Tragseils und durch das Versagen der Seilfänger verursacht. Ein Problem, das seit langem bekannt ist, aber bislang nie angegangen wurde.

Einseil-Umlaufbahnen erfordern höchste Sicherheit bei der Personenbeförderung. Spätestens seit einer Stellungnahme von Professor Edwin Engel von der TU-Wien in den 90-er Jahren ist bekannt, dass die üblicherweise verwendeten Seilfänger nicht verlässlich arbeiten, sollte es zu einer Seilentgleisung kommen. Seilabstürze sind die Folge.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Die kleinen, muldenförmigen und mit gerundeten Auflageflächen versehenen Seilfänger bieten im Falle einer Entgleisung nicht ausreichend Auffangfläche. Sie können also angesichts der grossen kinetischen Energie, die im Entgleisungsfall freigesetzt wird, keine besondere Schwingungsdämpfung leisten. Das Seil springt also aus den Seilfängern und die Seilbahn stürzt ab.

Als begeisterte Skifahrer konnten wir das Problem nicht auf sich beruhen lassen. Deshalb haben wir eine virtuelle Einseil-Umlaufbahn von 2000 Metern Länge und 500 Metern Höhendifferenz entwickelt, an der 100 Kabinen am Seil hängen. Hinzu kam ein komplexer Algorithmus zur Analyse der Seilschwingungen und zur Berechnung der kinetischen Energie bei einer Entgleisung (über 1,5 Megajoule, das ist die Energie, die bei der Detonation einer Handgranate entsteht).

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Um den Wintersportlern ihren Sport und den Spass sicherer zu machen und dadurch Leben zu retten.

Bereits die Entwicklung der virtuellen Umlaufbahn, des
Algorithmus und des Berechnung der ARTI-Seilfänger 3PA-Technologie hat erhebliche Eigenleistung erfordert. Für die nun anstehende Finanzierung der Prototypenherstellung, der Herstellung der Testanlage, der 0-Serienfertigung sowie der nötigen TÜV-Zertifizierung benötigen wir eine Summe zwischen CHF 40‘000 und 70‘000.

Gut angelegtes Geld, denn das Projekt kommt allen Wintersportlern zu Gute und macht ihren Sport sicherer!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Finanziert wird die Prototypenherstellung alle drei Seilfänger Typen, die Entwicklung und Herstellung eine hydraulische Anlage für die Entgleisungssimulationen, die TÜV-Zertifizierung und die 0-Seriefertigung.

Wer steht hinter dem Projekt?

Unser Team aus Physikern, Ingenieuren und Programmierern entwickelte anhand von Computermodellen ein Produkt – die ARTI-Seilfänger 3PA-Technologie – die eine signifikant erhöhte Sicherheit vor Seilabstürzen bietet.

Artemio Granzotto - Projektleiter

Hermann, Alex und Dennis - Das Wissenschaftliche Team

Was ist die Fundingschwelle?

Wird die Fundingschwelle erreicht, dann sind die kosten für die Prototypenherstellung und die Vorkosten für die Entgleisungstest finanziert. Sollte das 2. Fundingziel erreicht werden, dann sind auch die Zertifizierungskosten gedeckt.
Impressum
Granzotto-Engineering
Artemio Granzotto
Grabenstrasse 3
8952 Schlieren Schweiz

Tel. +41 44 272 75 03
Fax +41 44 271 75 01