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Tipps von erfolgreichen Startern

08.08.2016 um 07:23 von Yvonne 0 Kommentar(e)

Mit den beiden Funders-Projekten «Are you mad?» und «Rettet die einheimische Dunkle Biene» konnten in den letzten Tagen zwei Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Wir haben bei den Projektinitianten nachgefragt und wollten wissen, was ihr Erfolgsrezept war und wie es nun weitergeht.

Wie fühlt ihr euch nach dem Erfolg des Projektes?

Corina von «Are you mad?»:
«Super! Wir sind nun voller Zuversicht, dass unser Musical ein richtiger Erfolg wird. Wir sind stolz und glücklich, in solch einem tollen Verein dabei sein zu dürfen, aber auch sehr überrascht, dass wir es so schnell geschafft haben.»

Martin von «Rettet die einheimische Dunkle Biene»:
«Wir hofften natürlich, dass gerade ein «Bienenprojekt» auf Anklang stossen würde und sind nun entsprechend glücklich, dass unsere Einschätzung stimmt. Da wir auch zukünftig noch viele Projekte finanzieren müssen, motiviert das Ergebnis natürlich doppelt.»

Was war wichtig für den Erfolg eurer Crowdfunding-Kampagne?
Corina von «Are you mad?»:
«Wichtig ist, dass man auf funders.ch genau über den Verein und das Projekt informiert und dass sich alle Mitglieder an den Werbeaktionen (Social Media) beteiligen. Noch viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass man auch das Umfeld (z.B. Familie, Freunde) direkt darauf anspricht und man stets am Ball bleibt. Auch die Begeisterung und Motivation für das Projekt muss spürbar sein, sonst läuft man Gefahr, nicht authentisch zu wirken.»

Martin von «Rettet die einheimische Dunkle Biene»:
«Wir haben von unserer Seite im neuen Newsletter von mellifera.ch mehrmals darauf hingewiesen und auch auf der neuen Facebook-Seite geworben.»

Welche Massnahmen waren besonders erfolgreich?
Corina von «Are you mad?»:
«Intensive Werbung über Social Media, persönliche E-Mails und natürlich Leute direkt ansprechen, da dies viel persönlicher und herzlicher ankommt.»

Martin von «Rettet die einheimische Dunkle Biene»:
«Die Erwähnung im Newsletter war sicherlich äusserst hilfreich. So konnten wir potenzielle Spender spezifisch anschreiben. Auch die Publikationen auf Social-Media-Kanäle (insbesondere Facebook) waren nützlich.

Gibt es etwas, das ihr evtl. anders machen würdet?
Corina von «Are you mad?»:
«Wir würden den Betrag noch höher ansetzen. ;-) Spass bei Seite. Wir würden wohl noch zusätzliche Aktionen starten. Zum Beispiel verschiedene Kuchen backen und diese in einer beliebten Fussgängerzone verkaufen, um an zusätzliche Mittel zu kommen.

Martin von «Rettet die einheimische Dunkle Biene»:
«Es wird noch zu Zeitungsberichterstattung in Lokalzeitungen kommen. Diese würden wir wahrscheinlich inskünftig früher planen. Zudem wäre wohl mehr Fotomaterial hilfreich.»

Welche Tipps habt ihr für zukünftige Starter?
Corina von «Are you mad?»:
«Nehmt euch nicht ein zu hohes Ziel vor, sondern eines, das realistisch ist. Macht Werbung! Alle Mitglieder immer wieder motivieren und darauf aufmerksam machen, in ihrem Umfeld zu werben. Nutzt unbedingt die sozialen Medien. Überlegt euch einen Mindestbetrag, der jedes einzelne Vereinsmitglied reinholen kann, um auf die Gesamtsumme eures Betrags zu kommen. Spornt euch gegenseitig an und bleibt immer am Ball.»

Martin von «Rettet die einheimische Dunkle Biene»:
«Unbedingt vorbereitet sein im Sinne, dass alle Informationen und Fotos etc. schon zu Beginn der Kampagne zur Verfügung stehen. Zudem müssen Plattformen wie Facebook unbedingt genutzt werden.»

Was sind die nächsten Schritte für euch?
Corina von «Are you mad?»:
«Jetzt wo alles finanziert ist, das Projekt natürlich umsetzen! Nun wollen wir, dass möglichst viele Leute unsere Aufführungen sehen. Zudem wäre es schön, wenn wir in den verbleibenden Tagen noch möglichst viel Geld zugesprochen erhalten, damit wir den Betrag von 6'500.- Franken noch toppen können. Und wer weiss, vielleicht engagieren wir uns nächstes Jahr wieder mit einem Crowdfunding-Projekt.» ;-)

Martin von «Rettet die einheimische Dunkle Biene»:
«Wir gehen nun in die Produktion der Magazine und nehmen Kontakt mit den Imkern auf, welche willig sind, Drohnenvölker zu betreuen. Zudem läuft die Kampagne ja noch, wir werden wie erwähnt noch für Zeitungsberichterstattung sorgen.»

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